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bäuerliche Landwirtschaft

Zugegeben: bäuerliche Landwirtschaft ist nicht neu.
Aber wenn man in einer Sackgasse ist, ist es eine gute Idee, wieder an Bekanntes anzuknüpfen und von dort weiterzugehen.

Die gravierenden Probleme, die uns die industrialisierte Landwirtschaft bereitet, sind im Wesentlichen durch Neuerungen in den letzten 60-100 Jahren entstanden, etliche sogar erst in den letzten 30 Jahren.
Natürliche Evolution ist eine Frage von Jahrtausenden und Jahrmillionen. Es ist Hybris und Vermessenheit, wenn Menschen glauben, die Erfahrung weniger Jahre mit gentechnisch veränderten Organismen reiche aus, um eine goldene Zukunft zu versprechen.
Golden ist nur die kurze Zukunft von globalen Firmen wie Monsanto, Cargill, Syngenta...

Die Potentiale der kleinbäuerlichen Produktion sind nicht annähernd ausgeschöpft. Gerade deshalb hält der Weltagrarbericht Investitionen in diese für das dringendste, sicherste und vielversprechendste Mittel, Hunger zu bekämpfen und zugleich die ökologischen Auswirkungen der Landwirtschaft zu minimieren. Verbesserte Anbaumethoden, meist einfache Technologien und Kenntnisse, geeigneteres Saatgut und eine Vielzahl von agrarökologischen Strategien bergen ein gewaltiges Produktivitäts- und Nachhaltigkeitspotential. Sie stellen dabei am ehesten sicher, dass zusätzlich produzierte Lebensmittel tatsächlich da zur Verfügung stehen, wo sie gebraucht werden.

Wo Kleinbauern genügend Land, Wasser, Geld und Handwerkszeug haben, produzieren sie einen deutlich höheren Nährwert pro Hektar als industrielle Landwirtschaft, in der Regel mit erheblich niedrigerem externen Input und geringeren Umweltschäden. Sie können sich besser und flexibler den Erfordernissen und Veränderungen ihrer Standorte anpassen und mehr Existenzen auf dem Lande sichern, weil sie arbeitsintensiver sind.