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bäuerliche Landwirtschaft
Zugegeben: bäuerliche Landwirtschaft ist nicht neu.
Die gravierenden Probleme, die uns die industrialisierte Landwirtschaft bereitet, sind im Wesentlichen durch Neuerungen
in den letzten 60-100 Jahren entstanden, etliche sogar erst in den letzten 30 Jahren. Die Potentiale der kleinbäuerlichen Produktion sind nicht annähernd ausgeschöpft. Gerade deshalb hält der Weltagrarbericht Investitionen in diese für das dringendste, sicherste und vielversprechendste Mittel, Hunger zu bekämpfen und zugleich die ökologischen Auswirkungen der Landwirtschaft zu minimieren. Verbesserte Anbaumethoden, meist einfache Technologien und Kenntnisse, geeigneteres Saatgut und eine Vielzahl von agrarökologischen Strategien bergen ein gewaltiges Produktivitäts- und Nachhaltigkeitspotential. Sie stellen dabei am ehesten sicher, dass zusätzlich produzierte Lebensmittel tatsächlich da zur Verfügung stehen, wo sie gebraucht werden. Wo Kleinbauern genügend Land, Wasser, Geld und Handwerkszeug haben, produzieren sie einen deutlich höheren Nährwert pro Hektar als industrielle Landwirtschaft, in der Regel mit erheblich niedrigerem externen Input und geringeren Umweltschäden. Sie können sich besser und flexibler den Erfordernissen und Veränderungen ihrer Standorte anpassen und mehr Existenzen auf dem Lande sichern, weil sie arbeitsintensiver sind.
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