Optimiert für Firefox

Gemeingüter

Gemeingüter (engl. Commons) sind das natürliche und kulturelle Erbe der Menschheit, die von ihrem Wesen her niemals Privatbesitz eines Einzelnen sein können. Sie sind über Generationen entstanden, oder sie wurden der Allgemeinheit (der Allmende) geschenkt.

Gemeingüter sind überall:
Auen, Teiche, Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Algorithmen), Fotosynthese, Organe, Moore, Firmament, Wald, Wiesen, Weiden, Spektrum, DNA (genetischer Code), Wasser und Wasserkreislauf, Regen, Eis, Schnee, Elektrizität, Feuer, Stille, Heide, Kanäle, Artenvielfalt, Sinnsprüche, Wellen (Lichtwellen, Wellen des Meeres…), Land (-schaft), Meeresboden, Fischbestände, Energieträger, UV Strahlung, Stabilität des Klimas, kulturelle Vielfalt (Musik, Tänze, Sprache, Bräuche), Ozonschicht, städtische Commons (Plätze, Parks, Gehsteige), Triften, Wikipedia, Museen, Wissensbestände (Bibliotheken, Forschungsergebnisse/-pools, Datenbanken), Wissenschaft, Bräuche und Traditionen, Festivals, Marktplätze, Gemeinschaftsprojekte zum Leben & Arbeiten, Kunst, Bäder, Zeit, Riffe, Märchen, soziale Netze und Räume u.v.m.

Auch dieser Film "Die Futur-Kreativen" ist nun ein Gemeingut, denn er darf von allen verwendet werden. Ich schenke ihn der Allmende zum Dank, dass ich umgekehrt so viel daraus entnehmen darf.

Das Konzept der Gemeingüter zielt darauf ab, natürliche und kulturelle Ressourcen in Selbstverwaltung so zu nutzen, daß die Bedürfnisse der beteiligten Menschen befriedigt werden. Für die Verteilung sind selbstgesetzte Absprachen und Regeln entscheidend. Geld ist dafür nicht (unbedingt) erforderlich.
Es geht also nicht mehr um Kauf und Verkauf von Waren auf einem "Markt" - und damit einen monetären Vorteil.