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Geld

Im Geld schmilzt die Welt. Ob Sex, Kartoffeln oder Waffen: Das Zaubermittel Geld, kann alles zu allem wandeln. Ein Zaubermittel, das alles bedeutet und doch keinerlei Wert hat. Es wird aus dem nichts geschaffen, vermehrt sich exponentiell und bezieht seinen Wert doch durch Mangel. Armut garantiert seinen Wert: Hätten alle genug Geld, hätte es keinen Wert.

Es soll sich um ein Tauschmittel handeln, doch nur 2% der Billionen, die täglich um den Erdball geschossen werden, dienen dem Austausch von Waren und Dienstleistungen.

Der ehemalige Notenbanker und Geldforscher Bernard Lietaer ist überzeugt davon, dass die gegenwärtigen Herausforderungen der Menschheit innerhalb des globalen monopolistischen Geldsystems nicht zu lösen sind.

Seine Vision findet in einem Armenviertel am Rande des brasilianischen Fortaleza die Verwirklichung. Eine zweite selbst erfundene Währung, der Palmas, hat in dem Viertel in mitten der Armut eine blühende Wirtschaft aufkeimen lassen. 40 solcher Banken arbeiten bereits erfolgreich in Brasilien und im Wochentakt werden neue gegründet. Selbst gedrucktes Geld funktioniert nicht nur, sondern oft auch besser. Davon zeugen tausende lokaler, ergänzender Währungen weltweit. Paul Singer, Brasiliens Staatssekretär für solidarische Ökonomie bringt die Sache auf den Punkt: Wir müssen die Macht über unser Geld zurückgewinnen.



Zur Seite des Films Der Schein trügt


Spätestens mit der Finanzkrise ist deutlich geworden, daß wir die Kontrolle über das Geld verloren haben. Selbst Experten verstehen nicht wirklich, was Geld ist und wie es funktioniert. Nur wenige haben das Unheil kommen sehen - und waren einsame Rufer in der Wüste.

Zinsen

Zinsen zahlt nicht nur, wer Schulden hat - Zinsen zahlen wir alle! Denn Zinsen stecken im Preis von allen Produkten und Dienstleistungen, im Schnitt sind ca. 30% des Preises Zinsen.
Das hat damit zu tun, daß sich ein Zinseszins-Effekt nicht nur über die Zeit ergibt, sondern auch über die Wertschöpfungsstufen im arbeitsteiligen Prozeß.
Beispiel:
Produzent A nimmt einen Kredit auf, um seine Produktion zu finanzieren. Die Finanzierungskosten - vor allem Zinsen - kalkuliert er in seine Preise ein.
Produzent B kauft von A Rohmaterialien für die eigene Weiterverarbeitung. Für den Kauf nimmt auch er einen Kredit auf. In seinen Preisen stecken nun die eigenen Finanzierungskosten und die des Lieferanten.
Bei der dritten Stufe kommen wieder Zinslasten hinzu - auf jeder Stufe höhere, denn die Preise steigen ja an.

Zum Thema Geld und Zinsen gibt es hier das Buch "Geld ohne Zinsen und Inflation" als PDF zum Download.





Regionalgeld

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Geldschöpfung

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